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Innenputz

Ästhetische Wandgestaltung und edle Oberflächen

Mit steigendem Anspruch an eine perfekte Raumgestaltung hat auch der Innenputz an Bedeutung gewonnen. Hatte er früher lediglich die Funktion Unebenheiten auszugleichen und ggfs. kleinere Risse zu verdecken, so erfüllt er heute höchste gestalterische Ansprüche und zwar ganz ohne die Tapete. Ein großes Spektrum an Oberflächenstrukturen, Farbtönen und Körnungen können dabei vortrefflich als Gestaltungsmittel eingesetzt werden. Ob zurückhaltend modern, exklusiv, mediterran oder rustikal – mit der richtigen Kombination aus Struktur, Körnung und Farbe lässt sich jeder Einrichtungsstil optimal unterstreichen.

Oberflächenstrukturen und Körnungen

Die verschiedenen Strukturen und Körnungen bieten vielfältige Möglichkeiten einem Raum das gewünschte Ambiente zu verleihen. So schafft eine grobe Körnung ein rustikales Flair, wo hingegen feinere Körnungen eher dezent und glatt wirken.

Besonders ausdrucksvolle Strukturen erzielt man mit Techniken wie Besen- und Kratzputztechnik oder Modellierstrukturen. Putze können nach Belieben mit Strukturrollen, Kellen, Spachtel oder Bürsten bearbeitet werden.

Effektvolle Putzstruktur - Betoninterpretation

Betoninterpretation

Effektvolle Putzstruktur - Besentechnik

Besentechnik

Effektvolle Putzstruktur - Kratzputztechnik

Kratzputztechnik

Effektvolle Putzstruktur - Modellierstruktur

Modellierstruktur

Effektvolle Putzstruktur - Modellierstruktur

Modellierstruktur

Effektvolle Putzstruktur - Streifentechnik

Streifentechnik

Angenehmes Raumklima

Frau trinkt gemütlich Kaffee

Darüber hinaus regulieren Innenputze aber auch die Raumfeuchte, sind diffusionsoffen und sorgen so für ein angenehmes Raumklima. Einige hochwertige Produkte wurden sogar als „für Allergiker geeignet“ eingestuft.

Innenputze wirken je nach Material feuerhemmend, wärme- und schalldämmend und stellen die so genannte Luftdichtheitsebene her, die für eine energiesparende Bauweise unumgänglich ist. Robuste Putze sind besonders widerstandsfähig, auch an stark beanspruchten Flächen.

Qualitätsstufen Q1 – Q4

Nicht jede Putzoberfläche eignet sich für jede Endbeschichtung. Je nach Anforderung werden Putzoberflächen daher in vier Qualitätsstufen eingeteilt:

Q1: für Einsatzbereiche, an die kaum Anforderungen an die Optik gestellt werden, z. B. unter Bekleidungen wie Fliesen, Finishputzen o. ä.

Q2: geeignet als Untergrund für leichte bis schwere Tapeten oder als Untergrund für Anstriche.

Q3: geeignet als Untergrund für dünne Tapeten und Finishputze sowie Anstriche. Q3 geht über die Anforderung der DIN hinaus und muss gesondert ausgeschrieben werden.

Q4: geeignet für glänzende Tapeten und seidenmatte Lasuren. Putzoberflächen, die die Qualitätsstufe Q4 erfüllen, sind extrem hochwertig und müssen gesondert ausgeschrieben werden.

Herstellungshinweise der Qualitätsstufen:

Q1: 1-lagiger Maschinenputz aus Gips oder Zementputz, mit Richtlatte und Putzbrett abgezogen und geglättet

Q2 (Standard): 2-lagiger Maschinenputz aus Gips oder Zementputz, mit Richtlatte und Putzbrett abgezogen und geglättet

Q3: 2-lagigerPutz (i.d.R. Gipsputz), dessen Oberfläche durch feines Abreiben verdichtet und ggfs. fein gespachtelt wird

Q4: 2-lagiger Maschinenputz aus Gips oder Zementputz, mit Feinspachtel abgezogen und geglättet

Quelle Putzbilder: Baumit und Sakret


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